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Michelle Obama ihre Haare

Mechthild hat natürlich Recht. Ich denke oft kurz und im Zweifel romantisch. Dabei ist die Liebe nichts ohne Freiheit. Und nicht der Rede wert ohne Selbstbehauptung. Die Geschichte von Ifemelu und Obinze ist deshalb eine gute Geschichte, weil sie von dem Bedürnis nach Gleichheit unter Menschen, Klassen, Liebenden, Geschlechtern und Rassen erzählt. In Nigeria, den USA und überall auf der Welt.

Solange aber Michelle Obama gottweißwas mit ihren Haaren anstellt für eine dunkle Version einer weißen Bürofrisur, gibt es noch viel zu verstehen. 

Man stelle sich nur vor, wir weißen Frauen müssten ständig komplizierte und kostspielige Dinge mit unseren Haaren machen, um einen Afro zu fabrizieren. Strähnchen, Färben, Dauerwelle sind dagegen Kinderkram, sage ich Euch.

 

Gut, dass ich eigentlich nicht mehr lese. Das könnte eine sonst echt aufregen.

 

Foto: Tina Turner 90er Jahre

 

 

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